Amnesty International Asylgruppe Aachen

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Asylgruppe Aachen

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2018

08.07.2018
Kaffeekonzert

Gelungene Aktion vor unserer Sommerpause

Am 8. Juli haben wir in Kooperation mit der Citykirche und den Katholikenräten Aachen Stadt und Land zum Kaffeekonzert eingeladen, um gemeinsam die Ausstellung MENSCHEN AUF DER FLUCHT zu eröffnen.

Ein Büffet mit selbstgebackenen Kuchen (etliche Spenden vom Strickcafé und der Kochgruppe) und Kaffee, Tee und Wasser lud zum Verweilen an den einladend gedeckten Tischen. Für den harmonischen musikalischen Rahmen sorgte die Flötengruppe „flauto amabile“.

Es gab viele gute Gespräche und die Gelegenheit zum Erzählen wurde gerne genutzt.

Kurze einführende Worte kamen von der Grünen Bürgermeisterin Hilde Scheidt. Sie wies darauf hin, dass wir in Deutschland ein Grundrecht auf Asyl haben und - anlässlich der zeitgleichen Fahrradkundgebung gegen Tihange - wir vielleicht selbst auf die Flucht gehen müssten - sollte es dort einen Unfall geben.

Die Ausstellung ist bis zum 13. August während der Öffnungszeiten in der Citykirche zu sehen.

Wir wünschen einen schönen Sommer und freuen uns, wenn wir viele von Ihnen bei unseren Aktivitäten begüßen können!

02.06.2018
Infostand

SPENDEN SCHÜTZEN MENSCHENRECHTE

war das Motto unseres Infostandes am 2. Juni im Rahmen der Amnesty-Sammelwoche.

Um die unabhängige Arbeit von Amnesty International möglich zu machen, braucht es das Engagement vieler privater Spenderinnen und Spender, die sich gemeinsam für die Menschenrechte hier und in der ganzen Welt stark machen. Zum Geburtstag von Amnesty und zum diesjährigen 70. Jubiläum der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte lenkten wir den Fokus vor allem auf gelebte Menschenrechte in unserem Alltag hier in Deutschland – denn wie sehr jede und jeder Einzelne von uns Tag für Tag vom Genuss dieser Rechte profitiert, ist den meisten sicher selten bewusst. Noch viel weniger wird bedacht, wie wichtig es ist, dieses wertvolle Gut jeden Tag aufs Neue zu verteidigen.

So haben wir uns gefreut, dass wir über 200 Exemplare der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verteilen konnten ... das haben wir direkt als wir am Standort ankamen, als vorrangig eingeschätzt. Neben sieben professionellen Fundraisern von Ärzte ohne Grenzen und SOS-Kinderdörfern war uns klar, dass es mit dem Spendensammeln schwierig werden würde. So verlagerten wir den Schwerpunkt der Aktion. Etwas Geld kam dennoch zusammen und über 200 verteilte Exemplare werten wir durchaus als Erfolg!

01.05.2018
Infostand zum 01. Mai

1. Mai 2018 in Aachen

Ursprünglich dachten wir, etwas abseits mit unserem Stand zu stehen…. Aber der Standort erwies sich letztendlich als Glücksfall: Es konnten in Ruhe viele intensive Gespräche geführt werden.

Thematisiert wurde die schwierige Arbeit von Gewerkschaften im Iran. Dazu passendend dann gleich zwei Petitionen, bei denen um die Unterstützung der Gewerkschafter Ismail Abdi und Reza Shahabi gebten wurde. Zum

Hintergrund: Der Iran hat die Pakte der Vereinten Nationen

unterzeichnet, wonach jeder das Recht hat, einer Gewerkschaft seiner Wahl beizutreten oder eine Gewerkschaft zu gründen. Erst seit 2003 dürfen Arbeitnehmer_innen Gewerkschaften gründen oder ihnen beitreten, werden aber in der Realität unterdrückt und in ihrer Arbeit behindert. Unter den bestehenden Vorschriften können Islamische Räte und unabhängige Gewerkschaften nicht in einem Betrieb vertreten sein. Trotz der Unterdrückung haben Arbeitnehmer_innen im Iran Vereinigungen und Organisationen gebildet, um u.a. gegen einbehaltenen Lohn und schlechte Arbeits- und Lebensbedingungen zu protestieren.

Dazu informierten wir über die Arbeit der Save-me-Kampagne und erläuterten unsere Forderung nach sicheren Zugangswegen.

Zum Musikprogramm beendeten wir unseren Amnesty-Einsatz und lauschten gebannt den engagierten Liedern von Babylon Tamam. Tränen hatten wir in den Augen als die jungen Flüchtlinge ein Lied „in eigener Sache“ gesungen haben: Wir kommen nicht wegen Eurem Wetter und wir kommen nicht wegen Eurem Geld…. Und dann von Flucht, Ankommen, Nicht-Willkommen-Sein und traumatisierenden Erfahrungen gesungen haben.

Babylon Tamam werden auch bei unserer Kooperationsveranstaltung zum Tag der Menschenrechte am 15. Dezember in der Citykirche spielen. Den Termin schon einmal vormerken. Nähere Informationen folgen zeitnah.

21.03.2018
Konzertlesung

Unsere letzte Konzertlesung zum Buch DURCH DIE WAND im ALTEN SCHLACHTHOF fand in Eupen am Tag gegen Rassismus statt. Ein Jahr lang organisierten wir immer wieder, in verschiedenen Kooperationen, Veranstaltungen zu diesem bemerkenswerten und berührenden Buch.

Schauspielerin Annette Schmidt vom Theater K in Aachen hat aus dem autobiografischen Text, geschrieben von Nizaqete Bislimi, vorgelesen. Wie hat die junge Frau es vom Flüchtling zur erfolgreichen Rechtsanwältin geschafft? Begleitet wurde die Lesung von einem orientalisch angehauchten Konzert von Mah-e Manouche.

Zur Autorin und dem Buch:

Nizaqete Bislimi hatte eine glückliche Kindheit, sie wuchs in der Geborgenheit einer Großfamilie auf, die mütterlicherseits den Roma angehörte; die Verwandten des Vaters waren Hashkali. Wie ihre albanischen Nachbarkinder ist sie muslimisch, besucht mit ihnen gemeinsam die Schule. Doch Anfang der 1990er Jahre wachsen die Spannungen zwischen Serbinnen und Serben sowie Albanerinnen und Albernern. Die Volkszugehörigkeit der Eltern wird nun zunehmend zum Auslöser von Diskriminierungen und Ausgrenzungen. 1993 wird das 14-jährige Mädchen von Fluchthelferinnen und Fluchthelfern außer Landes gebracht.

Angekommen in Deutschland ist Nizaqete getrieben von einem Hunger nach Bildung. Weniger die Enge in den Flüchtlingsunterkünften werden zur Belastung für die Familie als vielmehr die existentiellen Sorgen um die ungewisse Zukunft. Erst 2007, also 14 Jahre, später erhielten Nizaqete Bislimi und ihre Familie das Aufenthaltsrecht. Zu dieser Zeit war sie bereits Referendarin im Staatsdienst und sprach deutsches Recht. Nizaqete Bislimi arbeitet heute als Rechtsanwältin in einer Essener Anwaltskanzlei und ist Erste Vorsitzende des „Bundes Roma Verbands e.V.“ Sie sagt: „Es gibt viele erfolgreiche Roma in Deutschland. Doch die meisten geben sich nicht als Roma zu erkennen. Aus Angst vor den alten Stigmata.“

Mit Unterstützung der Buchhandlung LOGOS konnten wir einen Büchertisch organisieren.

Danke für alle Unterstützung und das Interesse an dem Thema!

08.03.2018

Veranstaltung zum Weltfrauentag

Zu unserer Arbeit für besonders schutzbedürftige Flüchtlingen gehört auch, dass wir jedes Jahr zum Weltfrauentag (8.3.) und zum Tag gegen Gewalt an Frauen (25.11.) in Kooperation mit dem Eine Welt Forum und der Volkshochschule Aachen eine Informationsveranstaltung durchführen.

Am 8. März 1911 wurde der Internationale Frauentag erstmals gefeiert, doch er wurde erst 1977 nach langen Debatten von den Vereinten Nationen anerkannt. Unser Blick richtet sich auf Menschenrechtsverletzungen, von denen Frauen in besonderer Weise betroffen sind – eben weil sie Frauen sind.

Als Länderthema haben wir uns mit dem KOSOVO beschäftigt, wo Überlebende von sexueller Gewalt im Kosovokonflikt nun zwar eine monatliche Rente erhalten, es aber immer noch keine strafrechtliche Aufarbeitung gibt.

Online-Gewalt gegen Frauen war ein weiteres Thema, das wir aufgegriffen haben. Diese ist auf großes Interesse gestossen. Eine von Amnesty International in Auftrag gegebene Studie zeigt, dass Gewalt in sozialen Netzwerken (wie z. B. Hassmails, Bloßstellungen) die freie Meinungsäußerung vor allem von Frauen und marginalisierten Gruppen beeinträchtigt.

In diesem Jahr freuten wir uns über die Mitwirkung der Künstlerin Seren Basogul, die uns ihr Projekt Cover/Discover vorstellte. Dabei handelt es sich um Porträtserien von sechs Frauen, die in Deutschland leben, jedoch unterschiedlicher Herkunft sind. Die äußerliche Veränderung der einzelnen Person innerhalb einer Serie und die damit einhergehende Veränderung der Wirkung auf den Betrachter und konsekutiv dessen subjektive Interpretation, sollen den Betrachter anregen, bestimmte Denkmuster einer Prüfung zu unterziehen und aufzeigen, dass Vieles komplexer ist, als es scheint. Verinnerlichte Schemata, Gedankengänge, die sich automatisiert unter gewissen Voraussetzungen abspielen, kristallisieren sich heraus. Das passte hervorragend zu einer Aktion iranischer Frauen gegen Zwangsverschleierung, das vom Internationalen Sekretariat unterstützt wird. In Aachen hatte der iranische Kulturverein das Thema aufgegriffen und führte die Aktion, bei der Frauen Kopftücher an Stöcken durch die Luft schwenken, durch.

Für einen Rahmen mit zum Thema passenden Liedern sorgte Juan Pablo Raimundo mit seiner Gitarre.

07.03.2018

Das Strickcafe außer Haus

Das Strickcafé "Stricken gegen die Kälte" folgte gerne der Einladung am 7. März ins Altenheim St. Elisabeth in Aachen.

Neben dem gemütlichen Kaffeetrinken und dem Austausch über unser Projekt war es auch möglich, die Fotoausstellung „41.000 Kilometer – Flüchtlinge an den Grenzen Europas“ von Daniel Etter im Altenheim St. Elisabeth in Kooperation mit dem Quartier 55plus anzuschauen. Diese sehenswerte Ausstellung ist ab dem 09.03.2018 in Richterich in der Sparkasse zu sehen, wo sie am 16.03.2018 feierlich schließt.

Der Solinger Daniel Etter, Jahrgang 1980, ist ein international renommierter Fotojournalist und Autor, der unter anderem für den Stern, Spiegel und die New York Times arbeitet. Die Ausstellung in Aachen zeigt 18 Fotografien, die an den Außengrenzen Europas entstanden sind. Sie dokumentieren die Schicksale geflüchteter Menschen auf der Suche nach einer sicheren und besseren Zukunft. „Hunderte Flüchtlinge kommen jeden Tag am Strand der griechischen Insel Kos an. Flüchtlinge, die in winzigen, wackligen Booten von der Türkei aus versuchen, in die EU zu gelangen. Daniel Etter hat sie getroffen, hat den Moment ihrer Ankunft im Morgengrauen festgehalten.

März 2018

Unterstützer aus Sittard

Unsere Aktion: "Stricken gegen die Kälte" bekommt viel Unterstützung von einem Strickcafé in Sittard. Zu jedem Wollsammeltag kommen mehrere Umzugskartons mit gestrickten Sachen bei uns an. Die Enkelin der Initiatorin schrieb über das Projekt einen Artikel:

https://www.oneworld.nl/werelddoeners/breien-vluchtelingkinderen-kou/

24.02.2018
"Menschen auf der Flucht" in Broichweiden

Fotoausstellung "Menschen auf der Flucht" in der Ev. Kirche/Gemeindehaus Broichweiden, Jülicher Straße 107-109 Die Bilder zeigen Flüchtlinge von 1948 bis heute - Die Ausstellung ist bis Karfreitag, den 30. März zu sehen.

Am Samstag, dem 24. Februar, wurde die Ausstellung mit einer berührenden Stunde in der Kirche eröffnet. Vorgelesen wurden Fluchtgeschichten von jemandem, der als Kind aus Danzig mit seiner Mutter und sieben Geschwistern geflohen ist, und schlussendlich in Broichweiden ankam und dort heute noch lebt. Erinnerungen an die vietnamesischen Boatpeople wurden wachgerufen und auch nach Afrika führte uns die Lesereise. Orgelmusik ließ uns immer wieder Raum für eigene Gedanken.

Die Einladung zu einem kleinen Imbiss und zum Austausch wurde gerne angenommen. Wir saßen noch fast 2 Stunden zusammen und unterhielten uns darüber, was es bedeutet: MENSCHEN AUF DER FLUCHT.

22.02.2018
7. Wollsammeltag

Wieder ein großer Erfolg: Unser 7. Wollsammeltag

Am 22. Februar 2018 fand der 7. Wollsammeltag für unser Strickcafé „Stricken gegen die Kälte“ statt. Bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern möchten wir uns ganz herzlich bedanken! Viele Strickerinnen nahmen sich Zeit und setzten sich in die Citykirche um vielen Interessierten Auskunft über das Projekt zu geben und gemeinsam zu stricken. Es setzten sich viele Frauen zu uns und haben sich mit uns ausgetauscht. Wie schon die letzten Male kamen Frauen aus Sittard in den Niederlanden, wo nach unserem Vorbild auch ein Strickcafé gegründet wurde. Zu den Wollsammeltagen bringen sie uns nun immer säcke- und kartonweise viele fertige Strickwaren für Flüchtlinge in Krisenregionen. Aus ganz Deutschland kamen Pakete mit Wollspenden und gestrickten Sachen. Unsere Fotos und Hintergrundinformationen wurden interessiert angeguckt und gelesen. Aber wir sammelten nicht nur Wolle, sondern auch Unterschriften gegen Abschiebungen nach Afghanistan und berichteten über die Save-me-Kampagne und die Flüchtlingsarbeit von Amnesty International.

Mit der Wolle, die wir an diesen Wollsammeltagen sammeln, werden Stricksachen für Flüchtlinge hergestellt. Im letzten halben Jahr wurden diese für Flüchtlinge in der Türkei gestrickt. Jetzt geht es dann darum, Flüchtlinge im Jemen zu unterstützen. Wichtig ist es uns aber auch immer, über die Situation in den jeweiligen Ländern zu informieren.

Unser nächster Wollsammeltag findet am 20. September 2018, wieder in der Aachener Citykirche statt. Herzliche Einladung vorbei zu kommen. Wir freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher.

03.02.2018
Mahnwache

MAHNWACHE GEGEN ABSCHIEBUNGEN NACH AFGHANISTAN

Über unsere Netzwerke hatten wir um Unterstützung der Amnesty-Mahnwache gegen Abschiebungen am 3. 2. 2018 gebeten. Diese Mahnwache war die öffentliche Aktion, die wir in Aachen organisiert haben, als wir, der Aachner Bezirk, Gastgeber der Regionalkonferenz West von Amnesty International waren.

Als Ort hatten wir einen Platz am Rande der Fußgängerzone gewählt, an dem sich mehrere Bushaltestellen befinden.

Sehr gefreut haben wir uns, dass auch viele betroffene Afghanen sich zur verabredeten Uhrzeit eingefunden haben. Die Kette wurde immer länger und länger…

Mindestens 157 Teilnehmende zählte die Polizei.... und bei allen möchten wir uns ganz herzlich bedanken1

Wir alle machten deutlich, dass wir einen Abschiebestopp nach Afghanistan fordern. Am Dienstag, dem 23.01.2018 hatte erneut ein Abschiebeflug vom Düsseldorfer Flughafen nach Afghanistan stattgefunden. Dort ist die Sicherheitslage so schlecht, wie noch nie seit dem Ende der Taliban-Herrschaft im Jahr 2001: Allein im Jahr 2016 wurden knapp 11.500 Menschen getötet oder verletzt. Von Januar bis Oktober 2017 waren es mehr als 8.000. Dennoch hat Deutschland seit Oktober 2016 bereits zahlreiche Afghaninnen und Afghanen abgeschoben und verstößt damit gegen geltendes Völkerrecht: Das Verbot, Menschen in Länder zurückzuschicken, in denen ihnen unmenschliche Behandlung, Gefahr für Leib und Leben oder Verfolgung droht, ist unter anderem in der Genfer Flüchtlingskonvention (GFK) und der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) verankert. Aus diesem Grund fordern wir den sofortigen Stopp von Abschiebungen nach Afghanistan und bitten, uns dabei zu unterstützen: https://www.amnesty.de/mitmachen/petition/keine-abschiebungen-nach-afghanistan

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2017

17.12.2017
Stricken gegen die Kälte

Wir freuen uns, dass unsere gestrickten Spenden im Iran angekommen sind und dort an Flüchtlinge aus Afghanistan verteilt wurden. Danke für alle Unterstützung-beim Stricken und beim Verteilen!

Wir treffen uns weiter zum Stricken an jedem Mittwoch von 16 bis 18 Uhr im Welthaus, An der Schanz 1, in Aachen. Herzliche Einladung an alle Interessierten.

10.12.2017
Lesung mit Martin Klingst

Unsere Lesung mit dem politischen Korrespondenten bei der ZEIT Martin Klingst am Tag der Menschenrechte, dem 10. Dezember

Letztendlich waren es doch rund 45 Personen, die sich nach Schneechaos und Sturm zu unserer Lesung zum Tag der Menschenrechte eingefunden hatten.

Aus der Save-me-Kampagne hatten wir den Zeit-Journalisten Martin Klingst eingeladen, der aus seinem Buch MENSCHENRECHTE las. Dabei legte er den Schwerpunkt auf Flucht und Fluchtursachen und positionierte sich klar gegen Folter. Martin Klingst schreibt: „Wenn Demokratien die Menschenrechte nicht einhalten, wer sollte sie dann noch achten? Vor allem um auf diese Problematik aufmerksam zu machen, schreibe ich dieses Buch.“

Das lud nach der Lesung zum interessanten Austausch bei einem Glas Wasser oder Wein und einem kleinen Imbiss ein.

07.12.2017
Briefmarathon

Danke an das Studierendenparlament der Katholischen Fachhochschule in Aachen, das unseren 1. Einsatz zum Briefmarathon großzügig und umfassend unterstützte! Fast 500 Briefe wurden unterschrieben und etliche Solidaritätspostkarten können wir weiterleiten. Die Aktion fand großes Interesse und der Einsatz hat uns viel Spaß gemacht, bei solchen Zahlen Wir sind uns einig: Eine tolle Aktion, die wir im kommenden Jahr gerne wieder aufgreifen möchten.

Mehr zum Briefmarathon: Weltweit in 180 Ländern Aktivitäten geplant. In Deutschland finden bundesweit Schreibaktionen statt. Schauspielerin Jella Haase ist Patin des Briefmarathons 2017.

Mit dem Briefmarathon ruft Amnesty International jedes Jahr zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember weltweit dazu auf, sich für Menschen zu engagieren, die Schikanen, Verfolgung und Folter ausgesetzt sind. In mehr als 180 Ländern schreiben Menschen innerhalb weniger Tage Millionen Briefe und E-Mails, um den Betroffenen Mut zu machen und die verantwortlichen Regierungen an ihre menschenrechtlichen Verpflichtungen zu erinnern. „Mit dem Amnesty-Briefmarathon kann sich jede und jeder von uns direkt und unmittelbar für bedrohte Menschen einsetzen. In einer Zeit, in der Regierungen und politische Gruppierungen zunehmend Menschen ausgrenzen und ihnen ihre Rechte absprechen wollen, ist dieser internationale Zusammenhalt wichtiger denn je“, sagt Markus N. Beeko, Generalsekretär von Amnesty International in Deutschland. „Ein einzelner Brief mag ungelesen weggeworfen werden, Hunderttausende Briefe aber können die Behörden nicht ignorieren. Gemeinsam mit Jella Haase laden wir in diesem Jahr alle dazu ein, sich gezielt für Verteidiger der Menschenrechte aus zehn Ländern einzusetzen.“

Die unzähligen Briefe machen den Betroffenen und ihren Familien deutlich, dass sie nicht allein sind, und sie machen Druck auf Regierungen: „Auf Weihnachtsmärkten, in Büchereien und auf Schulhöfen können wir uns mit Menschenrechtsaktivisten solidarisch zeigen und ihren Einsatz für unser aller Rechte unterstützen. Erstmals nehmen dieses Jahr in Deutschland mehr als 1.000 Schulen am Amnesty-Briefmarathon teil“, so Beeko. 2016 wurden weltweit 4,6 Millionen Briefe und E-Mails verschickt, davon 326.000 in Deutschland. Immer wieder verändert der Briefmarathon das Leben einzelner Menschen: 2015 wurde die Hinrichtung von Moses Akatugba in Nigeria verhindert, nachdem der zuständige Gouverneur zahllose Appelle erhalten hatte. Im Februar 2016 wurde der US-Amerikaner Albert Woodfox nach mehreren Jahrzehnten in Isolationshaft freigelassen. Und Chelsea Manning, die Informationen des US-Militärs über mögliche Kriegsverbrechen öffentlich machte, ist seit Mai 2017 wieder frei.

Der Briefmarathon 2017 stellt Menschenrechtsverteidiger in den Fokus: Nur weil sie sich mutig für die Rechte anderer einsetzen, werden sie verfolgt, gefoltert oder ermordet. Ni Yulan (China) unterstützte als Anwältin Menschen, die unrechtmäßig aus ihren Häusern vertrieben wurden. Sie wurde so stark gefoltert, dass sie heute im Rollstuhl sitzen muss, und sie wird weiterhin von der Polizei schikaniert und verfolgt. Shackelia Jackson (Jamaika) fordert die Aufklärung des Mordes an ihrem Bruder und wird dafür immer wieder von der Polizei eingeschüchtert. Sakris Kupila (Finnland) fordert, dass transgeschlechtliche Menschen keinen psychiatrischen Diagnosen und Sterilisierungen ausgesetzt sind, wenn sie ihr Geschlecht anerkennen lassen wollen. Dafür ist er Anfeindungen und Schikanen ausgesetzt. Weitere Einzelfälle des Briefmarathons 2017 kommen unter anderem aus Ägypten, Bangladesch und Honduras.

04.12.2017
Internationale Kochgruppe

Sehr gemütlich und entspannt haben wir uns am 4. Dezember zum letzten Mal in diesem Jahr getroffen, um gemeinsam zu Kochen.

Es gab leckeren Borschtschund viele interessante Gespräche. Im Januar fällt die Internationale Kochgruppe aus, denn der erste Montag im Januar ist ein Feiertag. So treffen wir uns wieder am 5. Februar um 20.00 Uhr, in der Nizzaallee 20, bei der Evangelischen Studierenden Gemeinde.

Herzliche Einladung an alle Interessierten, einfach einmal vorbei zu kommen.

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28.11.2017
Kooperationsveranstaltung

Am 28. November führten wir, wie in jedem Jahr, unsere Kooperationsveranstaltung mit der Volkshochschule und dem Eine-Welt-Forum aus Anlaß des Tags gegen Gewalt an Frauen (15. November) durch. Der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen wird jedes Jahr von Menschenrechtsorganisationen, so auch Amnesty International, am 25. November als Gedenk- und Aktionstag abgehalten. Er wird zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt jeder Form gegenüber Frauen begangen. Gewalt hat viele Formen, und alle Formen kommen auch in Deutschland vor – jede vierte Frau in unserem Land hat Gewalterfahrungen, weil sie Frau ist.

Jedes zweite Mädchen, jede zweite Frau im jüngsten Staat der Erde, dem Südsudan, hat Gewalterfahrungen, die weit über Diskriminierung hinausgehen:

Vergewaltigung, Mord. Der Südsudan, seit 2011 unabhängig, wird in einem Bürgerkrieg, der sich rassistischer Unterscheidungen bedient, von Profiteuren, die Militär und Sicherheitskräfte einsetzen, brutal zerstört. Erste Opfer sind die Mädchen und Frauen.

Diese Veranstaltung zeigte am Beispiel des Südsudan, wie Männer mit ethnischen und kulturellen Begründungen Krieg und Hungersnot gegen Frauen nutzen und einsetzen.

Nach einer Einführung in die Situation in Südsudan wurden Aktionen von Amnesty International und den Vereinten Nationen zur Eindämmung der Gewalt gegen Frauen in Südsudan vorgestellt, und es wurde allgemein über die Arbeit von Amnesty International und der Save-me-Kampagne berichtet.

Im Südsudan sind seit Ausbruch des internen bewaffneten Konflikts in 2013 Tausende von Frauen, Männern und Kindern Opfer brutaler sexueller Gewalt geworden (wie Vergewaltigungen, Gruppenvergewaltigungen, sexuelle Versklavung) – und dies sowohl seitens staatlicher Sicherheitskräfte als auch bewaffneter oppositioneller Gruppen. In einem Amnesty-Bericht aus 2017 berichten Überlebende über verstörende Erfahrugen.

Sie fordern, die Täter zur Verantwortung zu ziehen, sie fordern Wiedergutmachung sowie Maßnahmen gegen die sozialen Bruchstellen, die sexuelle Gewalt einerseits verursachen andrerseits aus ihr resultieren.

26.11.2017
Filmveranstaltung

Noch einmal haben wir das Thema Afghanistan aufgegriffen und den Film DIE KLEINSTE ARMEE DER WELT von und mit Martin Gerner am vergangenen Sonntag im Apollo-Kino in Aachen gezeigt.

Passend zu dem Thema zwei Hinweise auf Interviews die Martin Gerner mit Ex Präsident Karsai am Tag zuvor geführt hatte:

http://www.deutschlandfunk.de/karsai-ueber-die-lage-in-afghanistan-trumps- entscheidung.694.de.html?dram:article_id=401641

und

http://www.deutschlandfunk.de/afghanistan-ex-praesident-karsai-fordert-von-deutschland.1939.de.html?drn:news_id=820359

13.11.2017
Lesung

Lesung mit Musik zu dem Buch "Durch die Wand" von Nizaquete Bislimi am 13. November in der Katholischen Fachhochschule Aachen

Über 50 Teilnehmende folgten der Einladung am vergangenen Montag und haben eine beeindruckende Musik-Lesung erlebt. Eindrucksvoll hat Schauspielerin Annette Schmidt Passagen aus dem Buch vorgetragen. Das wurde durch die wunderbare Musik von Mah-e Manouche unterstrichen.

Mit der Lesungsreihe sind wir immer noch nicht zu Ende: Der Kreis wird sich am Tag gegen Rassismus 2018, dem 21. März schließen. Der Eupener Amnesty-Gruppe ist es gelungen, als Kooperationspartner die Kulturvereinigung Chudoscnik Sunergia zu gewinnen und die Lesung wird dann um 19.00 Uhr im "Kühlraum" des Kulturzentrum Alter Schlachthof stattfinden. Herzliche Einladung-auch hier ist der Eintritt frei.

26.10.2017
6. Wollsammeltag

Danke für die tolle Unterstützung auch an unserem 6. Wollsammeltag am 26. Oktober 2017 in der Citykirche in Aachen

Mit Wollspenden, die uns deutschlandweit zugeschickt wurden, den Spenden vieler Besucher des 6. Wollsammeltages (Auch die Produktionsschule „triple-factory“, eine Einrichtung der beruflichen Integration in Zusammenarbeit mit dem Tuchwerk in der Soers, hatte gespendet und handgewickelte Schurwolle vorbeigebracht) haben wir nun ausreichend Wolle für unser nächstes Projekt vom Strickcafé "Stricken gegen die Kälte": Ab jetzt stricken wir für Flüchtlinge in der Türkei. An dem Tag der Wollsammel-Aktion (26. Oktober) kam morgens die erfreuliche Nachricht, dass die sogenannten Istanbul 10 in der vergangenen Nacht freigelassen wurden. Allerdings haben die türkischen Behörden aufgrund von angedeuteten und haltlosen Vorwürfen Taner Kılıç wiederholt in der Öffentlichkeit eine Schuld unterstellt und er ist weiter in Haft. So sind wir alle froh, mit unserem Wollsammeltag auch das Thema Türkei aufgegriffen zu haben. Große Beachtung fanden auch die Fotos aus Bulgarien, wohin unsere Wollsachen zuletzt an Roma gespendet wurden. Natürlich wurde in diesem Zusammenhang die Situation von Roma und die damit verbundenen Diskriminierungen immer wieder thematisiert.

Die Lokalzeitung hatte groß auf die Aktion hingewiesen und auch einen entsprechenden Artikel geschrieben. Diesen findet man hier: „Stricken gegen die Kälte“: Manche Spender bringen sogar fertige Socken Die einen kamen mit einem einzelnen Knäuel, andere schleppten große Tüten voll mit Wolle an – oder brachten gleich ganze Stapel fertig gestrickter Socken, Schals, Pullover und Decken vorbei. Die Wollsammlung in der Citykirche für das Strickcafé „Stricken gegen die Kälte“ war erneut ein großer Erfolg. Den Artikel finden Sie im Internet unter: http://www.aachener-nachrichten.de/lokales/aachen/stricken-gegen-die-kaelte-manche-spender-bringen-sogar-fertige-socken-1.1749824

Danke an die, die vorbeigekommen sind, und unsere Aktion unterstützte haben und schon jetzt vormerken: DER NÄCHSTE WOLLSAMMELTAG IST AM DONNERSTAG, DEM 22. FEBRUAR, WIEDER IN DER CITYKIRCHE! Herzliche Einladung, einfach einmal vorbeizukommen. Aber natürlich freuen wir uns auch wieder auf viele Wollspenden!

12.10.2017
Wir aber nicht die anderen

Jedes Jahr im Herbst findet in Kooperation mit der Evangelischen Stadtakademie eine Veranstaltung in Aachens traditionsreicher Annakirche statt. So auch am 12. Oktober 2017.

Dr. Uwe Beyer moderierte eine Informationsveranstaltung mit Wolfgang Grenz von Amnesty International und Joachim Schwabe für die Evangelische Kirche im Rheinland. Zum Inhalt: Seit Jahren ist eine weltweit verbreitete Erosion zivilisatorischer Errungenschaften zu beobachten: Eine Einschränkung statt Einhaltung der Menschenrechte. Die Tendenz geht hin zu einer Politik, die auf Wut, Ressentiment, Angstmacherei und Spaltung basiert und damit die gezielte Diskriminierung einzelner gesellschaftlicher Gruppen provoziert.

Weder mit der "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" von 1948 noch mit der "Charta der Grundrechte der Europäischen Union" (rechtskräftig seit dem 1. Dezember 2009) sind solche Bestrebungen vereinbar. Mit ihren ausgrenzenden Tendenzen richten sie sich gegen das hier wie dort formulierte Prinzip, dass jeder Mensch die gleichen Rechte besitze. Dennoch zeigen diese Bestrebungen vielfach Wirkung. Sie reichen von einer unterschwelligen gesellschaftlichen Akzeptanz von Hassverbrechen gegenüber geflüchteten Menschen bis hin zu Verschärfungen des Asylrechts. Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger werden gesellschaftlich diffamiert, in manchen Ländern wie beispielsweise in der Türkei zudem systematisch vom Staat schikaniert.

01.10.2017
Ehrenwert

Rund um den Aachener Dom und das Aachener Rathaus fand gestern wieder "Ehrenwert"-der Tag der Aachener Vereine statt. Bei strahlendem Sonnenwetter, das gehört wohl zu diesem Tag, an dem auch die Aachener Geschäfte zum verkaufsoffenen Sonntag einladen, zog es viele Interessierte in die Innenstadt.

Dort fand unser Infostand viel freundliches Interesse. Wir konnten viele gute Gespräche führen. Neben der Flüchtlingsarbeit thematisierten wir auch die Situation für die Menschenrechte in der Türkei.

Danke für das Interesse an unserem Infostand und die menschenrechtsarbeit von Amnesty International. Wir freuen uns auf "Ehrenwert" im nächsten Jahr und bedanlken und bei der Stadt Aachen für die Möglichkeit, dass Aachener Vereine ihre Arbeit vorstellen können!

29.09.2017 Gottesdienst zum Nationalen Tag des Flüchtlings

Die Fotos von unserem Gottesdienst zum Nationalen Tag des Flüchtlings würdigt der Ökumenischer Vorbereitungsausschus zur Interkulturellen Woche auf seiner Homepage:

http://www.interkulturellewoche.de/galerie/2017/fotogalerie-zur-interkulturellen-woche-2017 .

Danke noch einmal an die vielen Besucherinnen und Besucher unseres Gottesdienstes und den regen Austausch. Wir freuen uns auf den nächsten Gottesdienst zum Nationalen Tag des Flüchtlings am 27. September 2018 um 18.00 Uhr in der Citykirche und auf Ihren Besuch!

29.09.2017
Gottesdienst zum Nationalen Tag des Flüchtlings'

Danke für das große Interesse an unserem Gottesdienst am Nationalen Tag des Flüchtlings, dem 29. September, in der Citykirche.

Wir haben uns gefreut, dass die 100 Liedblätter nicht für alle Besucher ausgereicht haben. Diese saßen rund um einen alten Kahn, den wir in die Kirche geholt hatten. Dass er schon viel mitgemacht hatte, sah man ihm an. Zur Mitgestaltung des Gottesdienstes konnten wir in diesem Jahr zum ersten Mal den Aachener „Dialog der Religionen“ gewinnen. 4 junge Poetry-Slamer widmeten sich mit ihren Beiträgen dem Thema Flucht. Fürbitten wurden vorgetragen von einer Muslimin, einem Hindu, einem Bahai und einem Christlichen Kopten aus Ägypten. Zu jeder Fürbitte wurde eine Amnesty-Kerze angezündet und diese wurden am Boot entlang aufgestellt.

Die Gelegenheit zum Austausch bei einem Glas und einem kleinen Imbiss wurde gerne und intensiv genutzt.

Die Atmosphäre sowohl bei dem Gottesdienst, als auch beim anschließenden Austausch, war sehr schön und intensiv. Wir freuen uns schon auf den Gottesdienst zum Nationalen Tag des Flüchtlings im nächsten Jahr.

07.07.2017
Türkeiveranstaltung

MEINUNGSFREIHEIT IN DER TÜRKEI?

Am Freitag, dem 7. Juli, folgten rund 40 Teilnehmende, bei brütender Hitze, der Einladung zur Kooperationsveranstaltung von Amnesty International, dem Eine-Welt-Forum, dem Verband der Studierenden aus Kurdistan e.V. und dem Studierendenparlament der FH Aachen.

Mit Bestürzung hatten wir erfahren, dass einen Monat nach der Inhaftierung des Vorstandsvorsitzenden der türkischen Sektion von Amnesty International Türkei, Taner Kılıç, am 5.Juli 2017 erneut Mitglieder türkischer Menschenrechtsorganisationen festgenommen wurden, darunter İdil Eser, die Direktorin von Amnesty International Türkei. Das hat es in der über 50jährigen Geschichte von Amnesty International noch nicht gegeben.

Nicht erst seit der Verhaftung des deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel ist die Menschenrechtssituation in der Türkei in aller Munde. Nirgendwo sind so viele Journalistinnen und Journalisten in Haft wie in der Türkei, derzeit sind es mehr als 120. Damit sitzt ein Drittel aller inhaftierten Medienschaffenden weltweit in der Türkei in Haft, die meisten warten noch auf ihr Verfahren. Einige müssen schon seit Monaten in türkischen Gefängnissen ausharren. Nach dem gescheiterten Putschversuch hat die Regierung im Juli 2016 den Ausnahmezustand ausgerufen - er gilt bis heute. Die Erosion der Medienfreiheit ist nicht neu. Als im Jahr 2013 die Gezi-Park-Proteste ausbrachen, strahlte ein großer Nachrichtensender einen Tierfilm über Pinguine aus, anstatt über die Proteste zu berichten. Journalistinnen und Journalisten verloren ihren Job, weil sie das Missfallen der Behörden erregt hatten. Kritische Medien wurden von durch gerichtlich eingesetzte Treuhänder übernommen und auf Linie gebracht. Medienschaffende sind zur Zielscheibe einer beispiellosen Kampagne gegen die Meinungsfreiheit geworden. Ungefähr 160 Medien wurden geschlossen, Tausende Journalistinnen und Journalisten haben ihre Arbeit verloren. Der unabhängige Journalismus steht in der Türkei am Abgrund. Die Angst, im Gefängnis zu landen, ist deutlich spürbar: In den Medien werden nur noch selten Widerspruch oder stark abweichende Meinungen geäußert.

Dazu unsere Forderungen:

   *Journalistinnen und Journalisten müssen aus der Untersuchungshaft entlassen werden

    *Niemand darf allein aufgrund seiner legitimen journalistischen Arbeit vor Gericht gestellt werden: Strafverfahren dürfen nur auf Basis überzeugender Belege für auch international anerkannte Straftaten eingeleitet werden

    *Die türkischen Behörden dürfen den Ausnahmezustand nicht als Vorwand nutzen, um friedliche Regierungskritikerinnen und –kritiker mundtot zu machen

    *Die internationale Gemeinschaft und auch Deutschland müssen die türkische Regierung unmissverständlich dazu auffordern, den Angriff auf die Meinungsfreiheit und andere Menschenrechte sofort zu beenden

Es referierten:

Dersim Dağdeviren, vom Netzwerk kurdischer Akademiker berichtete engagiert über die Situation der Kurden und anderer Minderheiten und machte auch weitergehende Zusammenhänge deutlich. Andrej Hunko, Mitglied des deutschen Bundestages und Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates– war als Wahlbeobachter in der Türkei und konnte darüber Spannendes berichten. Ingeborg Heck-Böckler, Amnesty International

Für den Herbst planen wir eine weitere Informationsveranstaltung zur Menschenrechtssituation in der Türkei.

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25.06.2017
Weltfest

Unser Infostand beim Weltfest am 25. Juni in Aachen stand unter dem

Motto: Fotoshooting: EINMISCHEN FÜR DIE MENSCHENRECHTE:

Der Satz „Ich stehe zum Menschenrecht Asyl zu suchen, weil….“ sollte dafür ergänzt werden. Das Foto sollte so das persönliche Bekenntnis zum Schutz des Menschenrechts auf Asyl sein.

Außerdem haben wir um Unterstützung der aktuellen Postkartenaktion gebeten: Um den Politiker*nnen unsere Forderungen zum Flüchtlingsschutz deutlich zu machen, erhalten die Parteivorsitzenden aller bereits im Bundestag vertretenen Parteien herantreten – mit dem Appell, sich in der kommenden Legislaturperiode für das Menschenrecht Asyl zu suchen einzusetzen.

Natürlich haben wir auch über die Save-ne-Kampagne informiert: Sichere Zugangswege sind eine wichtige Forderung unserer Arbeit. Seit Januar 2017 sind laut dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) bei der gefährlichen Überfahrt über das Mittelmeer 1.720 Menschen gestorben.

Danke an Nervan, der unsere Arbeit auf der Bühne kurz und knackig vorstellte und zum Besuch unseres Standes einlud.

Schön, dass am Abend zwei Bands spielten, die unsere Veranstaltungen auch sonst gerne unterstützen: MAH-E-MANOUCHE und Babylon Tamam sowie Juan Pablo Raimundo mit seiner Band sorgten für einen schönen Ausklang des Abends. Danke an: MAH-E-MANOUCHE und Babylon Tamam die eines ihrer Lieder unter Beifall der Zuhörer Amnesty International widmeten.

Danke an die Organisatoren des Weltfestes! Wir freuen uns auf das Weltfest im kommenden Jahr!

20.06.2017
Weltflüchtlingstag

Obwohl es am Nachmittag beim Infostand zum Weltflüchtlingstag schon sehr heiß war, interessierte das Thema Flüchtlingsschutz.

Abends freuten wir uns, dass der Einladung zu der Kooperationsveranstaltung von Amnesty International, dem Eine-Welt-Forum und der Volkshochschule Aachen über 40 Menschen, trotz der Hitze, folgten.

Es wurden die aktuellen Zahlen des Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen besprochen und Serge Palasie erläuterte sehr interessant seine Ausstellung "Schwarz ist der Ozean-Was haben volle Flüchtlingsboote vor Europas Küsten mit der Geschichte von Sklavenhandel und Kolonialismus zu tun?" Auch die Postkartenaktion: "Menschenrecht Asyl zu suchen" wurde gut unterstützt, ebenso das Fotoshooting zum Thema.

Musikalisch begleitete Juan Pablo Raimundo die äußerst informative Veranstaltung.

Danke für das Interesse, sich mit dem Thema Flüchtlingsschutz zu befassen!

12.05.2017
Durch die Wand

Unsere Lesung aus dem Buch von Nizaquete Bislimi "Durch die Wand" war ein großer Erfolg.

Über 160 Menschen folgten unserer Einladung in die Citykirche in Aachen.

Die Geschichte beginnt im Kosovo 1993: Das 14-jährige Roma-Mädchen Nizaqete wird von Fluchthelfern außer Landes gebracht. Ihre Familie ist wegen der wachsenden Spannungen zwischen Albanern und Serben zwischen alle Fronten geraten, nun hofft sie auf ein sicheres Leben in Deutschland. Was die Bislimis nicht wissen: Vor ihnen liegen 13 Jahre Unsicherheit, ein täglich von Abschiebung bedrohtes Leben. Schnell versteht Nizaqete, dass es drei Kategorien von Menschen gibt: Die »Mehrheitsbevölkerung«, die alle Rechte hat, die Flüchtlinge, die nicht willkommen sind, und sie, Flüchtlinge, die außerdem noch Roma sind. In der Schule verschweigt sie ihre Herkunft. Sie schämt sich. Und sie schämt sich dafür, dass sie sich schämt.

In einem Land, in dem Bildung und Einkommen der Eltern maßgeblich die Bildungschancen der Kinder bestimmen, straft Nizaqete alle Statistiken Lügen. Vom Asylbewerberheim aus startet sie eine außergewöhnliche Karriere – sie beschließt, Anwältin zu werden. Erst als sie längst ihr Referendariat im Staatsdienst absolviert, wird der Familie Bislimi Aufenthaltsrecht in Deutschland gewährt.

»Es gibt viele erfolgreiche Roma in Deutschland. Doch die meisten geben sich nicht als Roma zu erkennen. Aus Angst vor den alten Stigmata.« NIZAQETE BISLIMI

Wir danken der Schauspielerin Annette Schmidt für die einfühlsame Lesung und Mah-e Manouche mit ihrer Weltmusik für den mitreißenden musikalischen Rahmen.

Bei der Buchhandlung "LeseZeichen" aus Roetgen bedanken wir un für den Büchertisch.

Im Anschluss an die Lesung fand bei einem Glas Wein oder Wasser ein intensiver Austausch statt, bei dem die Veranstaltung sehr gelobt wurde.

Danke für das große Interesse!

Sollten Sie Interesse an der Veranstaltung haben? Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!

05.04.2017
Aktion zu Afghanistan in der Anna Kirche

Afghanistan-(k)ein Frieden in Sicht? - Sicheres Herkunftsland von Flüchtlingen?

Für unsere gemeinsame Veranstaltung zu Afghanistan hatte uns leider sehr kurzfristig Rebecca Einhoff von UNHCR abgesagt. Wir haben uns um Ersatz bemüht und die Rückmeldungen zeigen, dass es ohne die Vertreterin von UNHCR eine andere, aber keine Ersatzveranstaltung war.

120 Interessierte, darunter viele Menschen, die aus Afghanistan geflüchtet sind, haben den ganz unterschiedlichen Beiträgen der 3 Referendierenden aufmerksam gefolgt.

Sohaila Alekozail (Mitglied der Aachener Asylgruppe), die zweimal aus Afghanistan geflüchtet ist, berichtete von ihren Erfahrungen und Hoffnungen, und der Situation von Mädchen und Frauen in diesem Land.

Martin Gerner, ARD-Autor & Deutschlandfunk-Korrespondent, Regionalexperte Afghanistan Journalists Network, Dozent für Friedens- und Konfliktforschung, international ausgezeichneter Filmautor (Generation Kunduz / Der Krieg der Anderen), Kurator für interkulturellen Kulturaustausch mit Afghanistan beteiligt sich seit 2001 aktiv am Aufbau einer neuen Medienlandschaft in Afghanistan, wo er eine neue Generation afghanischer Journalisten und Journalistinnen in verschiedenen Provinzen ausgebildet hat. Bei unserer Veranstaltung zeigte er uns Bilder aus beeindruckenden Dokumentarfilmen zu Afghanistan, die er gemacht hat.

Durch den Beitrag von Wolfgang Grenz wurden die rechtliche Situation für afghanische Flüchtlinge und die Entscheidungen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zu Afghanistan und die Forderung von Amnesty International zu einem Abschiebestopp nach Afghanistan fachkundig erläutert.

Den Referaten folgte ein lebendiger Austausch, der mit der Einschätzung von Naeem, einem anerkannten Flüchtling aus Afghanistan, begann.

08.03.2017
Weltfrauentag'

Am Weltfrauentag, dem 8. März, luden Amnesty International, das Eine Welt Forum Aachen und die Volkshochschule Aachen gemeinsam zu einer Veranstaltung ein. Schwerpunktland in diesem Jahr war Argentinien und das Schiksal von MILAGRO SALA, die sich seit einem Jahr inHaft befindet.

Nach vielen Hintergrundinformationen (siehe unten) gab es einen interessanten Austausch, denn wir bekamen Informationen aus erster Hand von einer Sozialarbeiterin aus Guatemala und aus El Salvador. Außerdem berichtete eine Teilnehmerin von einer Tagung der Vereinten Nationen kürzlich in Bonn, bei der es auch um angestrebte Verbesserungen für Frauen ging. Es wurde immer wieder deutlich: Ein Schlüssel für die Verbesserung der Situation von Frauen weltweit ist Bildung.

Unser Dank an Juan Pablo Raimundo, der die Veranstaltung wieder mit thematisch passenden Liedern begleitete. Engagiert motivierte er uns zum gemeinsamen Singen des Antikriegsliedes: Sag mir wo die Blumen sind!

Weil wir den Weltfrauentag feierten, und dieser Gedenktag längst noch nicht überlebt ist, verteilten wir zum Abschluss der Veranstaltung fair gehandelte Tulpen an die Teilnehmenden. Danke für alles Engagement und Interesse!

Hintergrundinformationen:

Milagro Sala, ehrenamtliche Sprecherin der Organisation Tupac Amaru, befindet sich seit dem 16. Januar 2016 willkürlich in Haft. Die argentinische Regierung hat sie bislang nicht freigelassen, obwohl die UN-Arbeitsgruppe für willkürliche Inhaftierungen dies angeordnet hat.

Am 14. Dezember 2015 erstattete der Gouverneur der Provinz Jujuy, Gerardo Morales, Anzeige gegen Milagro Sala und das Netzwerk Sozialer Organisationen (Red de Organizaciones Sociales) wegen Protestierens vor dem Regierungsgebäude der Provinz Jujuy. Milagro Sala wurde am 16. Januar 2016 in Gewahrsam genommen. Obwohl ihre Freilassung angeordnet wurde, leitete man weitere strafrechtliche Verfahren gegen sie ein und behielt sie in Untersuchungshaft, wo sie sich auch heute noch befindet.

Im Februar 2016 reichten Amnesty International und andere Organisationen eine Beschwerde bei der UN-Arbeitsgruppe für willkürliche Inhaftierungen ein und beantragten darüber hinaus beim Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte Schutzmaßnahmen für Milagro Sala. Die Arbeitsgruppe kam am 27. Oktober 2016 zu dem Schluss, dass die "Inhaftierung von Milagro Sala willkürlich ist" und forderte die argentinische Regierung deshalb auf, "sie unverzüglich freizulassen". Die Arbeitsgruppe stellte fest, dass zum Zeitpunkt ihrer Festnahme und Inhaftierung eine "Kette von Anschuldigungen" vorgebracht wurde, um eine Inhaftierung auf unbestimmte Zeit zu rechtfertigen. Zudem war Milagro Sala nach Ansicht der Arbeitsgruppe von der Regierung daran gehindert worden, ihr Recht auf Verteidigung wahrzunehmen, was eine Verletzung der Unabhängigkeit der Justiz darstellte. Darüber hinaus kam die Arbeitsgruppe nach Analyse der Rechtsgründe für die Inhaftierung von Milagro Sala zu dem Schluss, dass es keine Grundlage für ihre Inhaftierung gebe.

Am 3. November 2016 forderte der Interamerikanische Gerichtshof für Menschenrechte von der argentinischen Regierung Informationen darüber, welche Maßnahmen sie ergriffen habe, um die Entscheidung der UN-Arbeitsgruppe umzusetzen. Der Interamerikanische Gerichtshof für Menschenrechte hat sich in einer öffentlichen Stellungnahme besorgt über die anhaltende Untersuchungshaft von Milagro Sala geäußert und die argentinische Regierung aufgefordert, "dringend Maßnahmen zu ergreifen, um die Empfehlungen der Arbeitsgruppe umzusetzen" und Milagro Sala umgehend freizulassen. Milagro Sala befindet sich nunmehr seit über einem Jahr in Haft, und die argentinische Regierung verstößt durch diese willkürliche Inhaftierung gegen ihre Menschenrechte.

16.02.2017
Wollsammelaktion

Auch unser 5. Wollsammeltag in der Citykirche am 16. Februar war ein großer Erfolg.

Es kamen unzählige Menschen und brachten ihre Wollreste und viele setzten sich zu uns.

Die Möglichkeit, sich über die Situation von Flüchtlingen aus Afghanistan im Irak zu informieren wurde gerne genutzt, und auch unser kleines Büffet fand regen Zuspruch.

Danke an alle Interessierten, danke für alle Wollspenden und danke vor allem auch an die Teilnehmerinnen des „Stricken gegen die Kälte“, die auch diese Aktion tatkräftig unterstützen. Unser Strickcafé findet weiter jeden Mittwoch von 16.00 bis 18.00 Uhr im Welthaus, an der Schanz 1, statt. Herzliche Einladung an alle Interessierten!

Danke auch für die, wie immer, freundliche Aufnahme und Unterstützung in der Citykirche.

Im Oktober findet unser nächster Wollsammeltag statt. Wir werden den Termin rechtzeitig bekannt geben.

06.09.2016
Gottesdienst

Über 50 Menschen fanden sich (trotz) strahlenden Spätsommerwetters zu unserem Gottesdienst "Wir grenzen auf"-"Auf der Kippe" am 6. September, mit Blick auf die Interkulturelle Woche ein.

Wir hatten eine Wippe aufgebaut, und baten in unserem Gottesdienst, dass die Teilnehmenden Steine beschreiben, damit sich die Waagschale weg vom Recht des Lautesten und Stärksten hin zu einem (menschen-)gerechten Leben für alle neigt.

Die Fürbitten wurden fast alle von Flüchtlingen gelesen.

Mah e-Manouche und Juan Pablo sorgten für einen wundervollen musikalischen Rahmen. Vielen Dank! Unserer Einladung zum Austausch bei einem kleinen Imbiss folgten die meisten Besucher des Gottesdienstes.

02.09.2016
Ausstellung

In Roetgen wurde unsere Ausstellung "Aachen mit den Augen der Anderen" um Fotos und Statements von in Roetgen lebenden Flüchtlingen erweitert. Bis zum 9. September ist sie noch im Rathaus zu sehen. Eine tolle Initiative, die sich vielleicht anderorts aufgreifen lässt? Wir verleihen die Ausstellung sehr gerne! Kontakt: Ingeborg Heck-Böckler (i.heck-boeckler[at]amnesty-aachen.de)

18.06.2016
Menschenkette gegen Rassismus in Bochum

Wir standen Hand in Hand, oder verbunden durch unsere Banner: Rund 8500 Teilnehmer haben am Samstag mit einer langen Menschenkette in Bochum gegen Rassismus und für ein weltoffenes und vielfältiges Deutschland demonstriert. Zu der Aktion hatten mehr als einhundert Unterstützergruppen eingeladen.

Um die Menschenkette zu schließen, mussten mindestens 4.000 Menschen zusammengekommen. "Sie war nachher mehr als geschlossen", sagte Anne Sandner, stellvertretende Geschäftsführerin des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Ruhr-Mark. Teilweise standen die Menschen in Dreier- oder Viererreihen hintereinander. Die Teilnehmer trafen sich um 12.00 Uhr am Hauptbahnhof und verbanden diesen um 12.20 Uhr mit Kirmesplatz und Rathausplatz.

Danke an alle Beteiligten für ihren Einsatz und es war schön, so viel gelb sehen zu können-mit der wichtigen Botschaft: Kein Platz für Rassismus! Es gab ganz verschiedenartige Reaktionen-von spontanem Einreihen bis zu Beschimpfungen. Wegen des schlechten Wetters, es regnete zwischenzeitlich immer wieder, war es fast unmöglich, Unterschriften zu sammeln.

03.05.2016
"Die Welt bei uns – Chance und Auftrag für Europa ?!"

Burgau-Gymnasium in Düren:

Am 3. Mai veranstaltete das Burgau-Gymnasium einen Europatag. 30 Schulen und Organisationen wurden zusammen geführt, die miteinander eintreten für eine humanitäre Flüchtlingshilfe und eine ausgewogene Integration. Auch Schulministerin Sylvia Löhrmann nahm sich Zeit, um die Projekte, die an verschiedenen Europaschulen entstanden sind, vorgestellt zu bekommen.

Es hat schon berührt, als ein Chor, dem viele Flüchtlinge angehöten, das Lied von Xavier Naidoo sang: Dieser Weg wird kein leichter sein.....

Nachfolgend ein Link des Ministeriums für Schule und Weiterbildung über unsere Veranstaltung „Die Welt bei uns“ - Chance und Auftrag für Europa? http://www.europaschulen.nrw.de/index.php/thema-fluechtlinge.html

Wir bedanken und für die Einladung an Amnesty International. Solche Einladungen nehmen wir sehr gerne an, denn Menschenrechtsbildung hat bei Amnesty einen sehr hohen Stellenwert.

VIELEN DANK FÜR DIE ORGANISATION DIESER SEHR SCHÖNEN VERANSTALTUNG!

10.02.2016
"Stricken gegen die Kälte" und vorher Deutschlernen

Da ist Konzentration gefordert und Spaß macht es auch, sich gegenseitig kennenzulernen. Bei der Aktion „Stricken gegen die Kälte“ sind Flüchtlingsfrauen eingeladen und alle, die Stricken lernen möchten, sich mit ihrer Häkelarbeit dazugesellen wollen oder die Begegnung mit Flüchtlingen suchen. Das Treffen findet wöchentlich statt, mittwochs von 16 Uhr bis 18 Uhr im Welthaus, An der Schanz 1, 52064 Aachen. Das Deutsch-Lernen findet immer die Stunde vor dem Strickcafé statt, jeden Mittwoch von 15 Uhr bis 16.00 Uhr.

23.01.2016
Unsere Ausstellung

Wir freuen uns über drei schöne Rückmeldungen zur Ausstellung von Schüler/innen der 6. Klasse, des Couven-Gymnasiums zu unserer Ausstellung "Aachen mit den Augen der Anderen sehen", die dort eine Zeit lang in der Aula aufgebaut war.

Wir verleihen diese Ausstellung sehr gerne weiter-nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

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