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Die Innenminister und -senatoren der Länder und der Bundesinnenminister haben sich bekanntlich auf ihrer Konferenz im Dezember 2011 zum ersten Mal für eine permanente Beteiligung Deutschlands an der Aufnahme und Neuansiedlung besonders schutzbedürftiger Flüchtlinge aus Drittstaaten (Resettlement) ausgesprochen. In den nächsten drei Jahren sollen jährlich jeweils 300 Flüchtlinge aufgenommen werden.

Bereits in der Vergangenheit haben sich die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege beispielsweise an der humanitären Aufnahme der 2009/2010 in Deutschland neuangesiedelten irakischen Flüchtlingen beteiligt und dazu beigetragen, den Betroffenen in Deutschland eine Perspektive zu bieten.

Die Verbände haben nun eine Dokumentation vorgelegt, in der sie die Erfahrungen bei der Aufnahme der irakischen Flüchtlinge evaluiert und die Schlussfolgerungen formuliert haben, die aus den praktischen Erfahrungen vor Ort für weitere Aufnahmen zu ziehen sind.

Der UNHCR sieht derzeit einen Bedarf an ca. 172.000 Resettlementplätzen. Jährlich werden jedoch nur ca. 80.000 Personen weltweit aufgenommen. Aufgrund des effektiven und dauerhaften Schutzes von Flüchtlingen durch Resettlement und der positiven Erfahrungen mit diesem Instrument setzen sich die Wohlfahrtsverbände für eine künftig umfangreichere Beteiligung Deutschlands am Resettlementprogramm des UNHCR ein.

Die Evaluation im PDF-Format finden Sie hier.